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In York bin ich dann außer mit Claires Bruder Christopher auch noch mit der Französin Alice unterwegs gewesen. Endlich mal eine, die auch Englisch daheim studiert und mit der ich mich über Bücher unterhalten kann! Ich bin hier an der Uni schon so vielen Erasmusstudenten begegnet, die Law, Business oder Ähnliches studieren, dass ich über jeden dankbar bin, mit dem ich tatsächlich studientechnisch über was reden kann, was mich auch tatsächlich interessiert.
York. Es war hier ja nie so kalt wie in Deutschland, aber in York hatte es auch deutlich mehr geschneit als in Coventry, d.h. es lag überall eine ordentliche Schicht herum, die auch keinerlei Anstalten machte, zu tauen. Das nur so wegen den Temperaturen. Chris kam an… ohne Jacke. Ich hab gedacht, mich trifft der Schlag. Der ist den ganzen Tag mit mir und Alice im Freien (oder in der Kathedrale, da wars auch nich soo viel wärmer) unterwegs gewesen und ihm war ehrlich NICHT kalt. Ich hab ihm das nicht glauben wollen, aber er hat mir auf Anfrage mehrmals brav seine Hände hingestreckt und die waren durchgehend warm.
Der Ort selber war supertoll. Enge Gassen (“Shambles), bei denen die Häuser aufeinanderzuragten, weil zur Entstehungszeit nur der Boden, auf dem gebaut wurde, bezahlt werden musste. Dann hat man halt die oberen Stockwerke….breiter….gemacht. Sehr gemütlich . Als superalte Stadt gibts sowohl Römer- als auch Wikingerüberreste und dementsprechend sind wir auch in den Genuss gekommen, Wikingerschaukämpfe zu sehen. Bei den Darstellenden handelte es sich auch um Briten, die sind als “Tote” eiskalt im Schnee liegen geblieben. Und sahen noch nicht mal blau aus. Gelernt hab ich in York zwei Dinge: “Cream Tea” heißt nicht etwa, dass man einen Tee mit Sahne oder sowas bestellt, sondern einen Tee mit Scones und dem üblichen Zubehör aus Marmelade und sowas. Ansonsten hab ich endlich was Ähnliches wie die “Jacked Potatoes” gegessen, die es hier überall gibt. Die sind letztendlich Ofenkartoffeln mit Füllung. Meine Kartoffeln waren mit “Gravy”, was sich als Bratensoße herausgestellt hat. Als nichtstrikter Vegetarier ja kein Problem für mich .

Am 18.02. (also am Samstag) war ich dann in Liverpool mit Alona, deren deutscher Mitbewohnerin Julia und noch einer Deutschen. Welche Sprache wir zusammen gesprochen haben? 85% der Zeit Englisch :P.
Liverpool war entgegen aller Erwartungen sehr hübsch zum Ansehen, wenn auch MEGAwindig. Die Art von Wind, wo man sich wirklich anstrengen muss, um vorwärts zu kommen, wenn man eine Böe erwischt. Aber definitiv sehenswert, auch wenn wir die Beatlessehenswürdigkeiten aufgrund von ellenlangen Schlangen und bösen Eintrittspreisen ausgelassen haben. Dafür habe ich ganz viel Kultur abbekommen, weil wir erst in der Tate Gallery waren und dann im Liverpoolmuseum. Fotos gibts später noch, die hübscheren / kurioseren Sachen mussten natürlich dokumentiert werden.

Ansonsten habe ich meinen zweiten Essay herausbekommen: 62. … Als Vergleich: das Mädel neben mir hatte 74 und das ist im Vergleich eine 1. Was meine Note genau ist, dafür hab ich immer noch kein Gefühl. Zufrieden bin ich damit aber auf jeden Fall, auch wenn es mich immer noch verwirrt, dass der Essay, bei dem ich das schlechtere Gefühl hatte und den ich nicht mehr habe probelesen lassen, besser ausgefallen ist. Aber beschweren werd ich mich nicht .

Zwischen York und Liverpool war Janina da (jippie!!) und zusammen waren wir in der Kathedrale von Coventry (sehr modern, das war… komisch-interessant), in Kenilworth (mit Burgruine, super schön!), Royal Leamington Spa, und Stratford-upon-Avon (Shakespearestadt!). Das waren alles die Nachbarorte von Coventry, in ungefähr einer Stunde zu erreichen. Dementsprechend bin ich jetzt endlich in den West Midlands (England ist ja auch in seine Teile aufgeteilt) auch ein bisschen herumgekommen.

Diesen Samstag steht Bath auf dem Programm mit Alona und Julia. Und am Freitag backen wir. Cookies. Und Kuchen. Muahaha .

Am 1. März kommt ja Tobi schon, bis dahein werde ich noch Spaß mit meinem zweiten Essay für 18th Century Literature haben (“What are the limitations of Lady Mary Wortley Montagu’s cultural relativism?”, wobei ich Kulturelativismus erstmal auf Wikipedia nachgeschlagen habe :P).

Achja. Gestern war Pancake Day. Das ist zwar kein offizieller Feiertag, wird aber trotzdem von allen gefeiert. Indem Pancakes/Pfannkuchen/Crepes (je nachdem, wie man Pancake halt interpretieren will) gegessen werden. Sehr ernst zu nehmen, also. Werde ich daheim auch einführen. Wollte ich nur mal vorwarnen.
22.2.12 13:09
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Irmi (25.2.12 01:23)
Pancake Tag :-) sehr schön :-)


Janina (27.2.12 11:15)
Wahahaha!
Dann hab ich ja unbewusst auch den Pancake-Day gefeiert :-D hatte einige Jugendliche aus der Kirche zu mir zum Crêpe Essen eingeladen haben fast 2kg Teig platt gemacht und das Essen ganze 3 Stunden zelebriert ;-)

Können wir gerne wiederholen wenn Du wieder da bist :-D


Helena (29.2.12 12:35)
Muahaha. Ich finde, wir sollten noch mehr solcher Tage einführen.
Eistag, Kuchentag, Backtag, .... :D

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