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Letzte Woche hab ich mit Rosa und ihren spanischen Freundinnen einen Ausflug nach Birmingham gemacht. Mit der Railcard (das ist wie ne Bahncard, kostet einmalig 28 Pfund und damit kriegt man dann Rabatt auf alle Tickets) hat das 3,05 Pfund gekostet und die Fahrt von Coventry nach Birmingham mit dem Zug hat nicht mehr als 20 Minuten gedauert.

Dort angekommen... kann man gefühlte 20 Minuten in jede Richtung laufen und sieht nichts als Geschäfte. Das ist so ungefähr das größte Einkaufsviertel was ich jemals gesehen habe. Die haben hier (außer einem C&A) quasi alles. Als zweitgrößte Stadt in England auch durchaus nachvollziehbar.

Wenn man dann ein wenig weiterläuft, sind da dann aber kaum noch Menschen unterwegs gewesen. Es war Samstag, aber ich fand das trotzdem grußelig. Wenn man nicht weiß, wo man suchen muss, dann sind die Schilder auch kulturmäßig nicht so aufschlussreich. Nachdem die Spanierinnen auch nicht so erpicht auf Museen oder Kirchen waren, sind wir nur in eine Kirche reingegangen, ich denke, ich werde mir das irgendwann in Ruhe (und mit einem gescheiten Stadtplan) ansehen. Ist ja nicht weit

Wir waren dann an einem großen Platz (Victoria Square hieß er glaub ich), da war eine Demonstration von Behinderten aller Art (ich weiß grad nicht, wie ich das korrekter ausdrücken kann). War recht faszinierend, den Sprechern zuzuhören und dabei der Frau, die das ganze in Gebärdensprache übersetzt hat, zuzusehen. Ich weiß um ehrlich zu sein nicht, weswegen das genau statt fand, aber den Reden nach zu urteilen wurden da wohl Mittel gekürzt.

Die Spanierinnen sind ein lustiger Haufen. Mein Spanisch ist inzwischen gut genug, dass ich zumindest grundsätzlich verstehe, worum es geht, auch wenn ich bei den Einzelheiten meistens passen muss. Rosa is diejenige, deren englisch am besten ist, weswegen die Spanierinnen alle dieselben Kurse genommen haben und sich ziemlich auf Rosa verlassen, die ist quasi die Mama . Nachdem sich die Mädels nicht so leicht tun mit dem Englischen, haben sie halt oft spanisch gesprochen. Was für mich zum Üben natürlich nicht so schlecht ist, wobei da eine dabei ist, Carmen, die noch schneller spricht als der Rest und einen Dialekt hat, da versteh ich gar nichts mehr. Rosa kommt ja aus Granada (Analusien) und bei der Frage "?Cómo estáis?" (= wie geht es euch?) sprechen die in dieser Gegend scheinbar seeeehr oft das s nicht aus. Aber das versteh ich trotzdem halbwegs.

Mit den Sprachen ist das in unserem Haus recht lustig. Rita und Rosa (die beiden Franzosinnen, oder besser, Rita, die ihr Abi in Frankreich gemacht hat, aber eigentlich aus Marokko kommt, weswegen wir hier schon orginial Couscous gegessen haben :D) haben beide Spanisch in der Schule gelernt und Rosa hat Französisch in der Schule gelernt. Prinzipiell sind wir also in der Lage, uns auf Englisch und alle halbwegs auf Französisch und Spanisch zu verständigen. Tatsächlich bin ich mit meinem deutsch also die einzige, die auf Skype erzählen kann, was sie will, weil meine Sprache nämlich keiner kann :P.

29.10.11 19:32
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Julia (30.10.11 20:56)
Die deutche Sprache ist wohl kein Renner im Ausland. Wen wunderds auch? Glück für dich :-)


Helena (31.10.11 18:55)
Einer unserer Nachbarn (also, nicht die doofe Familie, sondern die auf der anderen Seite) ist ein Türke, der hat scheinbar zwei, drei Jahre Deutsch in der Schule gehabt. Ansonsten... bin ich in der Uni zwar natürlich ganz vielen Leuten begegnet, die Deutsch können (immerhin haben die ein eigenes Deutschdepartment), aber die Spanier und Franzosen lernen scheinbar eher gegenseitig die Sprachen :D

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