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Um das nochmal klarzustellen: ich habe jetzt zwei Englischmodule, ein Modul in Soziologie und zwei Sprachkurse. Das sind zusammen insgesamt nur 10 Stunden, die ich in der Uni verbringe.

Robinson Crusoe muss ich bis Donnerstag fertig haben, da bin ich jetzt immerhin schon bei mehr als der Hälfte, und ich finds immer schwieriger anzufangen, als weiterzulesen. Außerdem will ich jetzt endlich, dass Freitag auftaucht, ich bin jetzt auf Seite 171 von 298, Robinson ist seit zwanzig Jahren auf der Insel und immer noch alleine... xD

Ansonsten werde ich mich jetzt nochmal an das kommunistische Manifest machen (yay).

 

Vom Wochenende gibt es derweil noch ne "interessante" Geschichte zu erzählen. Ich habs vielleicht schon mal erwähnt, dass die Wände hier wahnsinnig dünn sind. Heute hatte ich ja keine Uni im Gegensatz zu den anderen Mädels und war alleine daheim. Von den Geräuschen, die ich gehört hab, hätte aber genauso gut jemand in unserem Haus staubsaugen können, statt im Nachbarhaus.

Am Freitag waren einige andere Erasmusaustauschstudenten bei uns daheim, um Mitternacht sind die dann alle zusammen in nen Pub oder so gegangen (ich nicht, ich hab mit meinem Freund geskypt und hatte dabei sehr viel mehr Spaß als ich es bei den anderen gehabt hätte :P). Vorsorglich haben wir einen Zettel bei den Nachbarn eingeworfen, wo wir uns für den Lärm entschuldigt haben, erklärt haben, dass um Mitternacht der Spuk spätestens vorbei wäre und dass wir ihnen für ihr Verständnis danken und uns bitte wissen lassen sollen, wenn es zu laut wäre. Haben sie dann auch um 11, woraufhin die Musik leiser gedreht wurde. 

Als die Mädels dann um 4 Uhr nachts heimkamen, haben sie sich noch in der Küche unterhalten. Ohne Musik, ohne Gekreische, ohne nichts. Ich hab sie nicht mal gehört. Am Morgen lag dann ein Zettel im Briefkasten, der ging ungefähr so: Wir wären so laut gewesen und das ist voll die Unverschämtheit, wir hätten sie aufgeweckt und wir bräuchten gar nicht erst kommen und versuchen, uns zu erklären, sie würden uns am Montag der Univerwaltung melden. 

In einem wahnsinnig aggressiven Tonfall. ... Woraufhin wir am Montag in der Früh selbst die Univerwaltung (unser Haus ist ja von der Uni vermietet an uns) angerufen haben, die Situation (und auch die Aggressivität der Nachbarn...) erklären haben. Die Dame am Telefon meinte daraufhin, dass sie es sehr gut findet, dass wir zuerst angerufen haben und unsere Seite erzählt haben, dass sie den Tonfall der Nachbarn für eine erste Verwarnung auch unangebracht finde, dass sie versuchen wird, die zu beruhigen wenn sie anrufen, und uns anruft, wenn sie von den Nachbarn etwas gehört hat. 

Soweit also erstmal gegessen das Thema. Jetzt bin ich nur noch gespannt, ob die tatsächlich noch dort anrufen.

 

Übrigens, für alle, die keine Lust haben, immer nachsehen zu müssen, ob ich hier geschrieben habe: Links im Menü gibts eine Funktion "Abonnieren", für alle, die es noch nicht gesehen haben. Dann kriegt ihr jedes Mal eine E-Mail, wenn hier ein neuer Eintrag ist .

Meinen Skypenamen gibts auf Anfrage .

10.10.11 23:49


Mit heute hab ich jetzt alle Module für die Zeit hier, die ich belegen musste und/oder wollte. Ich hoffe einfach mal, dass ich mit dem Soziologieseminar die richtige Wahl getroffen habe, generell sieht das zwar nach viel Aufwand aus, und ich kann auch überhaupt nicht einschätzen, ob ich mit den zwei verlangten Essays klarkommen werde, aber es klang interessant. Was die Sprachkurse anbelangt, hab ich mich letztendlich jetzt gegen Chinesisch entschieden, auch wenn ich da eigentlich ziemlich viel Lust darauf gehabt hätte. Aber ich habe jetzt Französisch und Spanisch und ich fürchte, zusätzlich mit meinen zwei Englischmodulen und dem Soziologiemodul werde ich eh schon mehr als genug zu tun haben.

Bis nächste Woche muss ich jetzt noch Robinson Crusoe lesen und Das kommunistische Manifest von Marx und Engels lesen und noch ein paar andere Kleinigkeiten und für Soziologie ist es auch ein Packen...

Dafür ist mein Stundenplan recht schön. Generell hab ich nur Dienstag bis Donnerstag: Dienstag zwei Veranstaltungen, Mittwoch zwei und Donnerstag zwei. Von den ECTS-Punkten her bin ich damit bei 15 zu viel, aber wenn ich von den fünf ein Seminar nicht bestehe, passts dann trotzdem .

Ansonsten hätte ich noch eine Englandbesonderheit anzubieten: Busse bleiben hier nur stehen, wenn man ihnen ein Handzeichen gibt. Man steht also da und hält die Hand raus, wie wir das so in der Schule (oder im Kindergarten?) gelernt haben, damit jeder weiß, dass man über den Zebrastreifen gehen möchte... wenn man das nicht tut, auch wenn man an der Haltestelle steht, fährt der Bus vorbei. Wenn der Busfahrer findet, dass zu viele Leute im Bus sind, hält er aber ohnehin nicht an (die quetschen hier aber nicht einmal so, wie bei uns...).

Was den Fahrplan anbelangt, wirkt es eher so, als würden die Busse den als Vorschlag statt als Verpflichtung betrachten. Ich schau schon gar nicht mehr, wann die Busfahrzeiten eigentlich sind, sondern gehe einfach so zur Haltestelle. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Bus genau zwischen den angegebenen Zeiten kommt, ist genauso hoch, wie dass er pünktlich ist. Generell fährt der Bus an meiner Haltestelle zur Uni alle 20 Minuten - aber es kommt schon durchaus zwischendrin vor, dass zwei Busse auf einmal kommen, weil der eine vorher halt Verspätung hatte. Nachdem ich aber noch nicht im Regen gewartet habe, ist mir das bisher herzlich egal.

Nachdem es die Tage ziemlich bewölkt war, wollte ich mir eigentlich einen Regenschirm kaufen... aber bisher hat es immer nur genieselt und es war wirklich wahnsinnig windig. Das scheint hier auch mehr oder minder normal zu sein. Hat zumindest meine Erasmus Buddy gesagt

7.10.11 01:13


Die Nachbarn links von mir haben Hühner im "Garten" (ich werde davon demnächst mal Fotos machen, treffender als Garten wäre wahrscheinlich eher Hinterhof, wir haben kein bisschen Gras). Rita hat die Geräusche davon erst für Schweine gehalten. Nachdem ich jetzt auch noch einen großen zotteligen Hund gesehen habe... würden mich Schweine fast nicht mehr wundern. Mal sehen, was da sonst noch so auftaucht. Die machen vielleicht abgefahrene Geräusche morgens.

Heute und gestern war es schon deutlich weniger warm und seeeehr windig. Zwei, drei Straßen weiter ist eine sehr große Wiese, da sind öfters Leute mit Drachen.

Heute hatte ich mein erstes Seminar, der Dozent ist Schotte. Insgesamt geht es mit dem Akzent, auch wenn er ständig "t"s verschluckt beim Sprechen, z.B. beim "but". Aber heute ist er ständig am Ende der Sätze leiser geworden und das war dann doch sehr anstrengend zum Verstehen.

Ansonsten habe ich morgen ein Soziologieseminar, das ich mir mal ansehen werde, und wenn ich nicht nur Bahnhof verstehe, werde ich das wohl zusätzlich zu meinen zwei Englischseminaren nehmen. Sollte das nichts sein, habe ich noch eine andere Alternative, die ich mir auch ansehen kann. Meine Sprachkurse darf ich auch machen, das war recht lustig. An der Rezeption vom Language Center hieß es, ich solle das mit meinem persönlichen Tutor (so persönlich ist der gar nicht, dass ist halt die Person, die, in meinem Fall, für alle deutschen Erasmusstudenten zuständig ist, also schon für ein paar) absprechen. Wenn sich die Sprachkurse als Teil meines Studiums begründen lassen, dann muss ich nichts dafür zahlen. Die (Christine, hier soll man ja alle mim Vornamen ansprechen, wobei ich sie glaub ich trotzdem siezen werde) hat dann gemeint, klar, mach das, soviele du willst. Und jetzt geh ich mich entweder morgen oder am Donnerstag dafür anmelden. Hoffentlich funktioniert das dann auch alles so, wie ich das will. Sieht aber bisher sehr gut aus. Auch wenn die Module echt viel Lesearbeit sind, pro Woche ein Buch und mehr.

5.10.11 00:08


Wochenende

Dieses Wochenende war Fresher's Fair an der Uni, das ist eine Messe für die Neulinge in Warwick, wo sie dich dazu bringen wollen, allem Möglichen beizutreten und überhaupt . Effektiv gibts da aber auch ne ganze Menge Goodies, und ich hab jetzt genug Kugelschreiber und USB-Sticks für den Rest des Jahres. Flyer für jede erdenkliche Party den nächsten Monat hab ich auch, mein Mülleimer ist voll davon .

Allgemein sind meine Mitbewohnerinnen so drauf, jedes Wochenende auf Partys zu gehen, Carla tendenziell sogar zweimal am Wochenende. Letztendlich werde ich jetzt am Anfang wahrscheinlich unter anderem deswegen mitgehen müssen, damit ich Leute kennen lerne. Einheimische Briten kennen zu lernen, dürfe ein komplizierteres Unterfangen werden, weil die Kurse, die ich besuche, für die Leute sind, die schon ihr drittes Jahr studieren. Die Briten hier haben also alle schon ihren Freundeskreis und eigentlich nicht mehr so den Bedarf, wie die neuangekommenen Erasmusstudenten. 

Mal sehen, wie oft ich tatsächlich irgendwohin mitgehe. Aber ein paar Sachen muss ich mir auf jeden Fall mal ansehen, ob das stimmt. Ich hab nach dem Wochenende jetzt schon von verschiedenen Leuten gehört, dass die Britinnen scheinbar nicht frieren. Die ziehen keine Jacken an für draußen und die Kleider sind alle echt kurz, die reichen nur knapp unter den Hintern. Bei allen Mädels, auch bei denen, die es wohl besser bleiben lassen sollten. Dem Gerücht muss ich dann doch mal nachgehen.

Auf der Messe hab ich meinen Buspass gekauft (240 Pfund fürs ganze Jahr) und ein Konto eröffnet (bei Lloyds, darauf werd ich in ner Woche Zugriff haben, yay). Danach war ich noch bei IKEA und hab mir ne Bettdecke und ein Kopfkissen gekauft.

Danach wollte ich noch ein paar essentielle Lebensmittel einkaufen beim Supermarkt nebenan... der hatte zu. Samstag, 18.13 Uhr und er hatte zu. Hab ich vielleicht blöd geschaut. Die kleineren Läden machen teilweise auch unter der Woche schon um 17.30 Uhr zu. Dann aber wieder haben die meisten auch am Sonntag offen. Dementsprechend war ich mit den Mädels dann auch heute, am Sonntag, einkaufen. Daran muss ich mich echt noch gewöhnen...

Allgemein sind die Lebensmittel hier teurer als in Deutschland, aber scheinbar billiger als in Frankreich. So im Vergleich hab ich aber teilweise schon ganz schön ungläubig geschaut, weil mir die Pfundpreise für so normale Sachen wie Käse und Schokolade und Milch so hoch vorkamen. Dabei muss man bei den Pfund noch auf Euro umrechnen und da wird die Zahl ja dann nochmal höher. Naja, aber ich hatte ja vorher schon gelesen, dass die Lebensmittelpreise in England um 20% höher sind als in Deutschland.

Falls es jemanden interessiert, wir haben uns entschlossen, das Essen zusammen zu kaufen. Bei Fleisch und Alkohol zahl ich nicht mit, Extrawünsche kauft sich jeder selber. So sollten alle zufrieden sein .

Man merkt beim Abendessen sehr, dass die Mädels aus Spanien und Frankreich kommen. Die sind es gewöhnt, abends zu kochen und das so um 20-21 Uhr herum. Sehr ungewohnt für mich, mal sehen, wie ich das so auf die Reihe kriege .

Übrigens trennen die ihren Müll hier auch. Zwar nur Recyclingmüll, normaler Restmüll, und Gartenabfälle, aber immerhin. Carla (eine der Franzosinnen) fand das ganz normal und hat von Anfang an drauf hingewiesen, Rosa und Rita konnten damit erstmal nichts anfangen. Von den Dreien hat aber noch keiner was vom deutschen Trennwahn gehört, fand ich gut^.

Sehr nett, dass ihr alle so Spaß an meinem Schlüsselproblem hattet :P. Ich war schier am Verzweifeln, als ich am Samstag zum IKEA wollte und die Tür nicht mehr zubekommen habe. Nachdem ich als Einzige im Haus war, konnte ich sie ja kaum einfach offen lassen. Als ich schon ne gefühlte halbe Stunde an der Tür rumgefuhrwerkt hatte, hat sich einer der Nachbarn erbarmt, der gerade in sein Auto steigen wollte. Der hat dann herausbekommen, wie es funktioniert und jetzt kann ichs auch! Jippie.

Bisher hab ich ein Modul am Dienstag und am Donnerstag, morgen werd ich mich mal darum kümmern, dass ich sonst auch noch Kurse zusammenbekomme .

3.10.11 00:31


Erledigungen

Die erste Nacht hab ich nur mit meinem groooßen Handtuch und dem Bettbezug geschlafen, die ich mitgebracht hab. Nachdem es hier immer noch sommerlich warm ist, hat das wirklich nicht geschadet. Weil mir heute aber gar nicht nach Shoppen zumute war, schlafe ich auch noch eine Nacht ohne Decke, die kaufe ich mir morgen bei Ikea, der zu Fuß ungefähr 15 Minuten weg ist von mir.

Weils vielleicht interessant ist, mal so ein Überblick, was ich die nächsten Tage noch machen muss:

- Bettdecke kaufen

- Busspass kaufen (der kostet ungefähr 250 Pfund fürs ganze Jahr, das lohnt sich definitiv, weil jede einzelne Bussfahrt 1,60 Pfund kostet und man das Kleingeld immer passend haben muss)

- Student ID abholen (die brauche ich für quasi alles. Unter anderem für den Buspass)

- Konto eröffnen

- England-SIM-Karte besorgen

- restliche Module organisieren (im Moment habe ich zwei von vier benötigten)

 - Samstag: Lebensmittel einkaufen fürs Wochenende (auch wenn hier Läden auch am Sonntag und 24 Stunden offen haben)

 - Formblätter für mein Auslandsbafög und die LMU ausfüllen, abstempeln lassen und abschicken

 

Ich muss zugeben, das ist grad noch so ein Berg an Arbeit, auf den ich gar keine Lust habe, gerade weil ich für die Formalitäten von einer Sache zur anderen rennen muss. Und immerhin habe ich mich heute schon bei der Health Care der Uni registriert (das muss man hier machen, sonst behandelt einen der Arzt nicht), war auf einem Treffen des English Departments, auf einer Organisationsveranstaltung und hab mir meine Schlüssel besorgt.

30.9.11 23:02


Zweiter Tag

Nachdem ich daheim meinen erkälteten Freund hatte, hab ichs leider doch noch geschafft, davon was abzubekommen. Bisher hab ich zwar keinen Schnupfen, aber geschwollene Lympfknoten am Hals (falls ich das richtig interpretiere^^), generell Halsschmerzen und die üblichen Kopfschmerzen, die ich bei ner Erkältung immer hab.

Deswegen hab ich heute, als ich aus der Uni kam, auch erstmal nochmal geschlafen. Das hat aber auch geholfen, von demher war es nicht verkehrt.

Heute habe ich dann auch meine anderen zwei Mitbewohnerinnen kennen gelernt, Carla aus Frankreich und Rosa aus Spanien. Beide auch sehr nette Mädels, und genauso alt wie ich. Rita verbringt das Wochenende bei ihrem Freund (der lustigerweise auch ein Erasmusjahr in England macht, allerdings in Birmingham), aber nachdem die anderen beiden jetzt daheim sind, bin ich nicht alleine. Das wäre glaube ich schon grußelig geworden, in einem neuen Haus mit ungewohnten Geräuschen.

Die Tür ist supergrußelig. Heute habe ich ja erst meinen Schlüssel abgeholt, und bin gleich beinahe beim Aufsperren gescheitert. Heute Früh bin ich mit Rita aus dem Haus gegangen und hab ziemlich baff zugesehen, wie sie zugesperrt hat: Einmal rechts rum, Klinke nach oben, nochmal rechts rum. Nur leider hat das Prinzip andersherum beim Aufsperren nicht so toll funktioniert, sodass Rosa und ich ziemlich lange herumgefuhrwerkt haben, bis wir die blöde Tür überhaupt wieder zumachen konnten, vom Absperren ganz zu schweigen. Sobald das eine von uns hinbekommt, ohne zufällig auszuprobieren, werd ich ne Anleitung an die Tür hängen. Kamen wir uns vielleicht blöd vor, als wir unsere eigene Haustür nicht mehr zubekommen haben -_-".

Ansonsten war heute mein erster Tag an der Uni. Riesiger Campus, bis ich alle Gebäude auf Anhieb finde, wird es wohl noch etwas dauern. Ist aber alles recht schön ausgeschildert .

30.9.11 22:51


Angekommen :)

29.09.2011

 Nachdem ich total luxuriös mit dem Auto zum Flughafen gebracht wurde und dort sogar meine eigene kleine Eskorte hatte (dankeschön! ^^), verlief der Flug wirklich harmlos. 20 Minuten Verspätung, aber ich bin eh nur zwei Stunden geflogen und das war wirklich nicht tragisch.

In Birmingham angekommen hab ich erstmal Geld abgehoben und stand dann etwas verdattert da, als ich den Schildern zu den Zügen gefolgt bin und dann vor verschlossenen Türen und einer Anzeige stand, die Sekunden abgezählt hat... das war so ne Art Shuttle, was unbemannt fährt und was Passagiere vom Flughafen zu den Zügen bringt. Hat auch wunderbar funktioniert, als ich mich da endlich reingetraut hab .

Der Zug nach Coventry hat 1,90 Pounds gekostet, kam gerade, als ich die Treppe herunterkam, perfekt. Dort angekommen konnte mir dann aber keiner sagen, welchen Bus ich zu mir nach Hause nehmen muss, und weils nur 20 Minuten Fußweg waren, bin ich kurzerhand gelaufen. Was keine so blöde Idee gewesen wäre, wenn die Einheimischen dort mehr als nur die ungefähre Richtung gewusst hätten, und die Rollen vom Koffer für unebenen Boden ausgelegt gewesen wären. So sind mir die Rollen nach der Hälfte der Zeit kaputt gegangen (sorry Papa und Sigird, ich versuch neue zu bekommen ^^". Da hab ich dann schon ziemlich geflucht... vor allem, weil es leicht bergauf ging und mit meinem 23,1kg Koffer (der ja sowieso hart am Limit war, Lufthansa nimmt eigentlich nur bis 23kg :P) war das ein ziemliches Gezerre.

Bei übrigens 27°C Grad, das war wärmer als in München ^^.

Daheim angekommen hat mir Rita aufgemacht, eine von den Französinnen. Die ist super nett, wir haben dann auch zusammen Abendessen gekocht und Organisatorisches erledigt (das Inventar muss überprüft werden, wenn was kaputt ist und wir das nicht melden wirds als unsere Schuld angesehen).

Erstmal werden wir das mit dem Essen wohl so regeln, dass die Grundnahrungsmittel zusammen gekauft werden und wir das dann teilen. Bisher haben wir einen Topf, eine Pfanne, jeweils sechs Teller, Tassen und Schüsseln und Besteck, ein Nudelsieb und so etwas. Unsere Tiefkühltruhe ist genauso groß wie unser Kühlschrank (der auch noch ein kleines Kühlfach hat), da hätten sie mal lieber ne Spülmaschine hingestellt ^^. Dafür haben wir die Waschmaschine direkt im Haus und müssen nicht auswärts waschen.

Allerdings haben wir bloß ein Bad.... mal sehen, wie sich das auf die Dauer regeln wird.

30.9.11 22:35


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