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Nachdem meine marokkanische Mitbewohnerin Rita immer noch die selben blöden Grammatikfehler wie am Anfang macht (I did walked... urghs), bin ich eigentlich irgendwie automatisch davon ausgegangen, dass sich meine Sprache auch nicht sonderlich verbessert hat.

Das musste ich dann jetzt aber doch nochmal überdenken, nachdem ich schon von drei unabhängigen Personen gesagt bekommen habe, dass ich einen amerikanischen Akzent habe, bzw. sogar gefragt wurde, ob ich aus Amerika komme. Scheinbar bin ich meinen deutschen Akzent wirklich halbwegs losgeworden! Um den britischen Akzent bemühe ich mich auch weiterhin ("nasty" hört sich mit einem langen a statt mit einem ä ziemlich hochnäsig an^^).
Wenn ich so darüber nachdenke, war es das Sprechen, was mir vor dem Auslandsaufenthalt die meisten Probleme bereitete. Was meine Fähigkeiten im Schriftlichen anbelangt, war ich auch vorher schon ziemlich zufrieden. Aber jetzt ist tatsächlich auch das Sprechen eine absolute Selbstverständlichkeit geworden. Das hat mich dann doch glücklich gemacht .
Das einzige Problem, was jetzt noch bleibt, stört mich eigentlich nicht, das find ich eher witzig. Ich hab mich mal mit den anderen Deutschen unterhalten, die haben dieselbe Schwierigkeit: statt einem "yes" oder ähnlich zustimmenden Lauten rutscht immer wieder ein "ja" dazwischen. Hihi .
Ansonsten merke ich meinen Fortschritt insgesamt im Studium auch daran, dass ich keine Probleme mehr habe, bei Vorlesungen mitzuschreiben. In den ersten Semestern hab ich mich bei manchen Worten wegen der Schreibweise noch verhaspelt, das passiert mir jetzt gar nicht mehr.
22.2.12 13:16


In York bin ich dann außer mit Claires Bruder Christopher auch noch mit der Französin Alice unterwegs gewesen. Endlich mal eine, die auch Englisch daheim studiert und mit der ich mich über Bücher unterhalten kann! Ich bin hier an der Uni schon so vielen Erasmusstudenten begegnet, die Law, Business oder Ähnliches studieren, dass ich über jeden dankbar bin, mit dem ich tatsächlich studientechnisch über was reden kann, was mich auch tatsächlich interessiert.
York. Es war hier ja nie so kalt wie in Deutschland, aber in York hatte es auch deutlich mehr geschneit als in Coventry, d.h. es lag überall eine ordentliche Schicht herum, die auch keinerlei Anstalten machte, zu tauen. Das nur so wegen den Temperaturen. Chris kam an… ohne Jacke. Ich hab gedacht, mich trifft der Schlag. Der ist den ganzen Tag mit mir und Alice im Freien (oder in der Kathedrale, da wars auch nich soo viel wärmer) unterwegs gewesen und ihm war ehrlich NICHT kalt. Ich hab ihm das nicht glauben wollen, aber er hat mir auf Anfrage mehrmals brav seine Hände hingestreckt und die waren durchgehend warm.
Der Ort selber war supertoll. Enge Gassen (“Shambles), bei denen die Häuser aufeinanderzuragten, weil zur Entstehungszeit nur der Boden, auf dem gebaut wurde, bezahlt werden musste. Dann hat man halt die oberen Stockwerke….breiter….gemacht. Sehr gemütlich . Als superalte Stadt gibts sowohl Römer- als auch Wikingerüberreste und dementsprechend sind wir auch in den Genuss gekommen, Wikingerschaukämpfe zu sehen. Bei den Darstellenden handelte es sich auch um Briten, die sind als “Tote” eiskalt im Schnee liegen geblieben. Und sahen noch nicht mal blau aus. Gelernt hab ich in York zwei Dinge: “Cream Tea” heißt nicht etwa, dass man einen Tee mit Sahne oder sowas bestellt, sondern einen Tee mit Scones und dem üblichen Zubehör aus Marmelade und sowas. Ansonsten hab ich endlich was Ähnliches wie die “Jacked Potatoes” gegessen, die es hier überall gibt. Die sind letztendlich Ofenkartoffeln mit Füllung. Meine Kartoffeln waren mit “Gravy”, was sich als Bratensoße herausgestellt hat. Als nichtstrikter Vegetarier ja kein Problem für mich .

Am 18.02. (also am Samstag) war ich dann in Liverpool mit Alona, deren deutscher Mitbewohnerin Julia und noch einer Deutschen. Welche Sprache wir zusammen gesprochen haben? 85% der Zeit Englisch :P.
Liverpool war entgegen aller Erwartungen sehr hübsch zum Ansehen, wenn auch MEGAwindig. Die Art von Wind, wo man sich wirklich anstrengen muss, um vorwärts zu kommen, wenn man eine Böe erwischt. Aber definitiv sehenswert, auch wenn wir die Beatlessehenswürdigkeiten aufgrund von ellenlangen Schlangen und bösen Eintrittspreisen ausgelassen haben. Dafür habe ich ganz viel Kultur abbekommen, weil wir erst in der Tate Gallery waren und dann im Liverpoolmuseum. Fotos gibts später noch, die hübscheren / kurioseren Sachen mussten natürlich dokumentiert werden.

Ansonsten habe ich meinen zweiten Essay herausbekommen: 62. … Als Vergleich: das Mädel neben mir hatte 74 und das ist im Vergleich eine 1. Was meine Note genau ist, dafür hab ich immer noch kein Gefühl. Zufrieden bin ich damit aber auf jeden Fall, auch wenn es mich immer noch verwirrt, dass der Essay, bei dem ich das schlechtere Gefühl hatte und den ich nicht mehr habe probelesen lassen, besser ausgefallen ist. Aber beschweren werd ich mich nicht .

Zwischen York und Liverpool war Janina da (jippie!!) und zusammen waren wir in der Kathedrale von Coventry (sehr modern, das war… komisch-interessant), in Kenilworth (mit Burgruine, super schön!), Royal Leamington Spa, und Stratford-upon-Avon (Shakespearestadt!). Das waren alles die Nachbarorte von Coventry, in ungefähr einer Stunde zu erreichen. Dementsprechend bin ich jetzt endlich in den West Midlands (England ist ja auch in seine Teile aufgeteilt) auch ein bisschen herumgekommen.

Diesen Samstag steht Bath auf dem Programm mit Alona und Julia. Und am Freitag backen wir. Cookies. Und Kuchen. Muahaha .

Am 1. März kommt ja Tobi schon, bis dahein werde ich noch Spaß mit meinem zweiten Essay für 18th Century Literature haben (“What are the limitations of Lady Mary Wortley Montagu’s cultural relativism?”, wobei ich Kulturelativismus erstmal auf Wikipedia nachgeschlagen habe :P).

Achja. Gestern war Pancake Day. Das ist zwar kein offizieller Feiertag, wird aber trotzdem von allen gefeiert. Indem Pancakes/Pfannkuchen/Crepes (je nachdem, wie man Pancake halt interpretieren will) gegessen werden. Sehr ernst zu nehmen, also. Werde ich daheim auch einführen. Wollte ich nur mal vorwarnen.
22.2.12 13:09


Hm, meinen ersten Essay hab ich jetzt herausbekommen, den von 18th Century Literature. Das war der Essay, mit dem ich im Gegensatz zu dem von 20th Century Avant-Gardes eigentlich zufrieden war. Trotzdem hab ich den mit einem Score von 58 gerade noch so bestanden. Das englische Notensystem finde ich zwar immer noch ziemlich undurchsichtig, aber wenn man von insgesamt 100 möglichen Punkten ausgeht, spricht die Zahl eigentlich schon für sich. Ich brauche in diesem Zusammenhang dann wohl kaum noch erwähnen, dass ich jetzt ziemlich Angst davor habe, den anderen Essay herauszubekommen, oder?

Derweil gabs hier ein paar Komplikationen. Die Heizung fiel Samstagnacht aus und der Boiler wurde erst Freitagmittag ausgetauscht... und das in der quasi kältesten Woche des ganzen Jahres! Zwar haben wir hier im Schnitt glaube ich mindestens zehn Grad mehr als in Deutschland, aber das ist in jedem Fall trotzdem ziemlich kalt ohne Heizung. Man fängt tatsächlich erst an, heißes Wasser so richtig wertzuschätzen, wenn man ne Woche lang daheim nicht warm duschen oder sich auch nur die Finger mit warmen Wasser waschen kann.
Vorgestern hat es dann endlich auch hier mal geschneit. Das ist zwar schon wieder quasi weggetaut, aber einen ganzen Tag weiß draußen hatte ich trotzdem. Ich hatte mich schon beinahe damit abgefunden, dass ich diesen Winter eben ohne Schnee auskommen muss. Immerhin komme ich erst am 20. März heim, wer weiß, wie das Wetter bei uns daheim dann aussieht?

Ich war mit Steph und Claire nochmal im Kino. Anders als bei Bridesmaids dieses Mal in der früheren Sonntagsvorstellung, also hat der Film um 19 Uhr angefangen. "Friends with Benefits" (auf Deutsch "Freunde mit gewissen Vorzügen". Die beiden sind inzwischen wohl schon an meine Lachanfälle gewöhnt . Wobei ich ganz ehrlich sagen muss, dass mir das amerikanische Englisch von Mila Kunis und Justin Timberlake irgendwie doch schwerer gefallen ist, als bei den Filmen, die ich davor gesehen habe. Da hätte ich mir das ein oder andere Mal dann doch Untertitel gewünscht.

Nächsten Samstag, am 11. bin ich in York. Claires Bruder studiert dort Computer Siences, und sie hatte mir angeboten, ihn mal zu fragen, ob er mich herumführen wollte. Fand ich natürlich toll die Idee, aber eigentlich hab ich nicht daran geglaubt, dass da was draus wird. Immerhin hängt so viel davon ab, dass das klappt: erstmal muss sie dran denken, ihn zu fragen, dann muss er das auch wollen, dann muss er auch noch Zeit haben, und dann noch dran denken, mich anzuschreiben. ... Fand ich dann doch irgendwie unwahrscheinlich. Aber gestern hat er geschrieben, scheint da auch wirklich Lust drauf zu haben, und damit hab ich jetzt meinen persönlichen Fremdenführer!
York ist genau wie Chester auch eine sehr alte Stadt. Da freu ich mich drauf! Zudem ich auch schon Claires Vater kennen gelernt hab, und der war auch sehr nett. Beste Voraussetzungen .

Am Montag nach Chester hole ich dann Janina vom Flughafen in Birmingham ab. Da freu ich mich auch schon sehr drauf . Decke und Kissen hab ich für meine Besuche jetzt schon gekauft, am Dienstag hab ich dann die Luftmatratze. Über Amazon.co.uk zu bestellen wären es zum normalen Preis zusätzlich mindestens fünf Pfund Versandkosten gewesen, deswegen hole ich das jetzt im Supermarkt Tesco selber ab. Dann hab ich auch noch ein paar Tage zum Testen, hoffentlich hält das die Luft auch. Wahnsinn, worauf man alles achten muss, mir ist in letzter Minute beim Bestellen noch aufgefallen, dass wir hier ja gar keine Luftpumpe haben. Die hab ich dann wohl oder übel auch noch mitgekauft .

Ansonsten hab ich ja Ende Januar meinen Freund in Paderborn besucht (ich werde hier noch zur Vielfliegerin, Easyjet verdient Unsummen an mir!). Dabei bin ich wieder einmal quer durch London gefahren mit Tube und Zügen und überhaupt. Inzwischen hab ich festgestellt, dass das mit den Bussen vom National Express ganz ohne Umsteigen funktioniert hätte. Äh. Nachher ist man immer schlauer .
Aber bereut hab ichs trotzdem nicht, ich hatte in der Haltestelle St. Pancras ne Menge Umsteigezeit und hab mich ein bisschen umgeschaut. Sehr hübsch
http://www.flickr.com/photos/68908803@N06/sets/72157629202003971/
6.2.12 17:41


Die Tea Party gestern war eigentlich ein wenig enttäuschend, muss ich sagen. Die Fotos von der Letzten sahen irgendwie vielversprechender aus. Letztendlich war es so, dass die Veranstalter zwar ihr Bestes getan haben, die Leute ein bisschen durchzumischen, damit man nicht nur bei Bekannten sitzt, aber insgesamt dann 2/3 der Zeit von einem Quiz eingenommen wurde. Das war zwar unterhaltsam, aber bestand insgesamt aus 40 Fragen, war also echt lang. Naja. Lustig wars trotzdem und ich hab eine witzige Italienerin wieder getroffen und mich mehr mit dem Mädel unterhalten, das immer neben mir in Französisch sitzt.

Ich hab mich jetzt auch endlich mal aufgerafft, mal an der Uni Sport zu machen! Hab jetzt Zumba ausprobiert und Pilates. Ersteres... war... interessant. Ich seh mir jetzt mal die anderen Sachen an, und wenn die mehr Spass machen, geh ich zumindest da nicht mehr hin. Pilates ist sonntags, das bietet sich an, ich hab doch am Wochenende sonst eh nichts vor .
Wenn ich mich die Woche trau, geh ich vielleicht wirklich noch bei der Comic Society oder so vorbeischauen. Mal sehen.

Nach der Tea Party war ich dann bei meiner Erasmus Buddy Steph, ihrem Kumpel Phil und deren Mitbewohnerin Claire. Alle drei studieren Deutsch und Phil und Claire haben ihren Auslandsaufenthalt beide in Bayern gemacht. Mit denen und noch zwei anderen Mädels war ich dann im Unikino Bridesmaids angucken.
Irgendwie lustig, mit denen unterwegs zu sein, weil ich dann tatsächlich zwischendrin mal mit deutschen Wörtern um mich werfe, wenns mir auf englisch nicht einfällt. Klappt ja sonst nie, weil mich keiner versteht .

Im Februar geh ich jetzt mit dem International Office nach Bath, Liverpool und York. Bei York wurde mir angeboten, dass Claire ihren Bruder mal fragt, der da studiert, ob ich quasi dann von nem Insider ne kleine Stadtführung krieg. Mal sehen.
Nach Liverpool geht Alona mit, eine von meinen Kommilitoninnen von der LMU. Und für Bath find ich auch noch wen. Nach Chester bin ich im ersten Term zwar alleine gefahren und hab dann auch wen gefunden zum Rumlaufen, aber das gefällt mir so auch sehr gut :D.

Bei Alona war ich am Freitag zu ner Hausparty eingeladen. Mit deren Mitbewohnerin MJ (Marie-Jeanne, französisch ausgesprochen bitte :P) und Alona war ich in Edinbourgh unterwegs. Letztendlich waren auf dieser Party dann drei Italienerinnen, eine Engländerin, und ganz viele Deutsche. Ganz ungewohnt, sich dann plötzlich auf deutsch unterhalten zu können. Und eine super witzige Situation, als MJ dann in die Küche gegangen ist und wir nur noch drei Deutsche waren und trotzdem weiter englisch gesprochen haben.
Ursprünglich hatte ich eigentlich befürchtet, dass die Hausparty so abläuft, wie das eine mal in unserem Haus, aber letztendlich... hat quasi keiner Alkohol getrunken und dann haben wir die Bürger von Palermo gespielt (zumindest müsste das so heißen, wenn mich nicht alles täuscht). Nach Haus gekommen bin ich dann um halb 5 Uhr morgens und alles in allem war die Party eigentlich genauso, wie das auch normalerweise mit meiner Clique daheim ablaufen würde. Genau meine Kragenweite also.
23.1.12 17:05


Ach ja, ich wollte nur mal nebenbei erwähnen, dass ich gerne demnächst wissen würde, ob mich noch jemand besuchen kommen möchte.
Im März kommen Tobi und Dennis, damit bin ich für den Monat ausgebucht. Dementsprechend hätte ich noch Februar anzubieten. Allerdings müsste ich das bald wissen, weil es bestimmt nicht mehr lange dauert, bis das International Office die Ein-Tages-Samstags-Ausflüge online stellt, bei denen nur Leute der Uni teilnehmen dürfen. Ich würde mir die Tickets für die Ausflüge gerne guten Gewissens kaufen können, ohne dabei dann Gefahr zu laufen, dass ich sie nicht nutzen kann weil noch jemand kurzfristig kommen möchte.

Andernfalls verweise ich gerne noch auf den 3. Term, in dem ich so wie es aussieht im Juni keine Vorlesungen, keine Prüfungen und bisher auch noch gar nichts zu tun haben werde .
13.1.12 20:19


Wieder angekommen in England fällt die Umstellung die ersten zwei Tage dann doch irgendwie erstaunlich schwer. Auch wenn ich keine Probleme habe, mich zu verständigen, ist da dieses (eigentlich schon wieder lustige) Problem mit den Leuten auf der Straße. Ich bin großer Fan davon, Gesprächsfetzen aufzuschnappen. In der U-Bahn, im Zug, wenn ich hinter jemandem gehe, wenn mir Leute entgegenkommen, bei solchen Gelegenheiten halt.
... Nur war ich die ersten zwei Tage noch so in der deutschen Sprache drin, dass ich versucht habe, aus dem, was da gesagt wurde, deutsche Sätze herauszuhören. Und erstaunlicherweise funktioniert das tatsächlich ziemlich gut. Das ist natürlich Käse, die Briten unterhalten sich in der Regel nicht auf deutsch, aber wenn man sich ein bisschen absichtlich verhört, lässt sich da wirklich ein Sinn finden.
Interessant wurde es dann, als mir dann zwei Leute entgegen kamen, die deutsch gesprochen haben. Bis ich das dann wieder realisiert hatte, hats mich erstmal ordentlich verwirrt

Ansonsten habe ich mir eine Karte gekauft für eine Tea Party, die von der Uni veranstaltet wird. Die gabs im 1. Term auch schon, aber da war ich zu langsam und das war schon ausverkauft. Das ist ein Event für 60 Leute, die dann in kleinen Gruppen an Tische gesetzt werden, die vollbeladen sind mit typisch englischen Sandwiches, Cupcakes, Tee, Kaffee und anderen Leckereien (für 5 Pfund ). Dazwischen laufen die Veranstalter in Butleroutfits rum, die Fotos sahen toll aus vom letzten Mal. Das wollte ich auf keinen Fall verpassen, und jetzt gehen sogar auch noch zwei Mädels hin, die ich kenne .

Gestern war ich dann endlich auch mal im Unikino - für 3,50 Pfund eigentlich ein unschlagbarer Preis. Und die bringen Hugo, den gibts in Coventry nur auf 3D, das ist mir zum einen zu teuer und zum anderen mag ichs einfach nicht so gerne... dementsprechend freu ich mich gleich dreimal. Der Trailer sah süß aus . Ansonsten gibts mit "Friends with Benefits", "The Lion King", "Forrest Gump", "Sherlock Holmes", "Gone with the Wind", "Happy Feet Two", "TrollHunter" undundund auch noch ne ganze Menge möglicher Freizeitbeschäftigungen... jippie!
Gesehen hab ich übrigens "Cowboys und Aliens", wie der Titel schon sagt eine abgefahrene Mischung aus Aliens und Wilder Westen mit Daniel Craig und Harrison Ford, bei der Craig am Ende wider Erwarten nicht mal das Mädchen kriegt! War lustig
13.1.12 20:09


Ich muss sagen, die letzte Woche geht mir gerade ein wenig auf die Nerven. Aber das war bisher daheim schon bei Semesterende so, das ist hier eben auch nicht anders.

Gerade sitze ich noch in der Bibliothek und kämpfe mit dem Schluss meines Essays (die liegen mir einfach nicht, die Schlüsse, wie manch einer schon mit Belustigung festgestellt hat :P). Der ist dann aber wenigstens fertig, sobald ich das endlich hinbekommen habe, und dann hab ich noch genug Zeit, ihn probelesen zu lassen, Abgabe ist erst am Dienstag.

An der LMU war ich das so gewöhnt, dass man so oder so, egal wie lang der Essay oder die Seminararbeit ist, eine Gliederung schreibt. Hier hat mich der Dozent ziemlich entgeistert angesehen, als ich gefragt hab, ob die Gliederung mit zur Anzahl der Wörter gehört, die wir schreiben müssen, oder nicht. Entgeistert hat er geguckt, nicht, wegen der Wörter, sondern wegen der Gliederung. Die bräuchte ich doch nicht, das sind ja schließlich nur 5000 Wörter (was trotzdem, je nach Formatierung, 10 Seiten oder mehr sind!). ... Der Essay, den ich jetzt schreibe, ist für den 18th Century Literature-Kurs, und der soll nur 2500 Wörter lang sein. Ne Gliederung hab ich trotzdem gemacht. Und wenn ich den Essay jetzt Steph schicke und sie mich auch auslacht deswegen, muss ich ehrlich sagen, dass ich dann nicht weiß, wie man so einen Essay denn ohne Gliederung und Überschriften macht. Oder darf ich die Überschriften dann trotzdem behalten? Sehr spannend ^^.

Anderes Thema: in Edinburgh war ich ja mit der World@Warwick-Society. Morgen gehts nach Chester, das ist vom International Office der Uni organisiert und hat 12 Pfund gekostet. Da fahr ich morgens in die Uni, werd dann mit dem Bus bequem dorthin gekarrt und abends um 20.45 Uhr oder so bin ich dann wieder zurück an der Uni. Einfacher kommt man quasi nicht .

Derweil bin ich schon recht verzweifelt auf der Suche nach weihnachtlichen Souvenirs zum Mitbringen. Bisher relativ erfolglos, muss ich gestehen. Noch hab ich aber nicht aufgegeben, irgendwas typisch Britisches werd ich schon noch finden! (Im Zweifelsfall ist der Koffer dann wieder halb voll mit irgendwelchen Essenssachen. Die andere Hälfte ist dann voll mit Büchern, so wies jetzt aussieht, und Anziehsachen braucht der Mensch doch eh nicht, oder wechselt ihr eure Jeans öfter als einmal im Monat? -hihi-)

2.12.11 19:34


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